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Plink-Ploink-Plink-Ploink-Gol

2. Spieltag Gruppe C
Donnerstag, 14.06.2012 20:45 Uhr, Gdansk
Spanien - Irland
  4 : 0  ( 1 : 0 )
1:0 Torres, 2:0 Silva, 3:0 Torres, 4:0 Fabregas


Verständlich, das die Deutschen sich nach 2008 und 2010 gerne an den Spaniern messen. 2008 war der Unterschied im Finale schon grausam - das danach lange der Gedanke vorhielt, die deutsche Mannschaft würde sich der spanischen annähern, ja ihr nahezu ebenbürtig sein, war damals schon leicht optimistisch. 2010 war der Abstand nochmal gewaltig angewachsen - im Halbfinale der WM waren es Klassenunterschiede, Deutschland durfte den Ball eigentlich gar nicht mehr berühren.

Das auch zu aktuellen EM ständig der Vergleich zu Spanien gezogen wird, ist nunmehr peinlich. Natürlich, an einem schlechten Tag kann auch Deutschland gegen Spanien gewinnen (obwohl das extrem viel schiefgehen muß). Aber wer sich einfach mal die Spiele angesehen hat, weiß dass der Abstand eher wieder etwas größer geworden ist - obwohl Spanien Villa und Puyol fehlen und damit eine Menge Sicherheit und Torgefahr vermisst wird.

Gegen Irland, limitiert aber unangenehm, läufts also wie immer (seit 2004 muß man sagen). Drückende Überlegenheit, beeindruckende Ballsicherheit und Kombinationen - und immer zwischendurch mal ein Tor. Gegen einen Gegner, der zumindest gerannt ist und gekämpft hat wie blöde. Muß man in der Form eben auch erst mal hinbekommen.

Torres ist indes schon ein gaaaanz klein bißchen der spanische Gomez. Ich bin mir nicht so sicher ob der auf Dauer gut tut.

Silvas 2:0 dürfte übrigens eines der coolsten Tore bei einer EM aller Zeiten gewesen sein. Vier Iren ausgewackelt und dann mit dem Schuss auf dem Weg ins Tor gleich zwei getunnelt.


 












 

"Beim Fußball der Linken spielen wir nicht einzig und allein, um zu gewinnen, sondern um besser zu werden, um Freude zu empfinden, um ein Fest zu erleben, um als Menschen zu wachsen. Beim Fußball der Rechten ist der Spieler ein Werkzeug für den Sieg bzw. den Tabellenplatz."

Cesar Luis Menotti