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Der Deutsche
übt weiter Lustig


Freitag, 09.06.2006   18:00 Uhr (Stadionwürfelbericht)
Deutschland – Costa Rica 4:2 (2:1)
1:0 Lahm, 1:1 Wanchope, 2:1 Klose, 3:1 Klose, 3:2 Wanchope, 4:2 Frings


Bei allem Geweine ob der wackligen Abwehr der deutschen Mannschaft (warum eigentlich kein Bremer Block? Mit Owomoyela und Schulz? Ich meine: die haben Viererkette in einer offensiv ausgerichteten Mannschaft doch einfach mal geübt, vorher? Arne Friedrich. Arne Friedrich?) ist diese „Confed-Cup“ Form des deutschen Spiels nicht nur erfrischend, sondern auch die einzige Möglichkeit, eine Mannschaft zu besiegen, die besser ist als Costa Rica. Sagen wir mal z.B. Argentinien. Oder Brasilien. Oder Japan. Oder Schweden. 
Die von Klinsmann geplante Euphorisierung der deutschen Mannschaft ist eingeleitet und Spiele der Nationalmannschaft scheinen endgültig wieder zumindest unterhaltsam zu werden. 
Natürlich kann man in dieser Art und Spiel-Weise auch einfach mal nach 10 Minuten gegen Ecuador 0:2 hinten liegen. Und ausscheiden. Aber wenn, dann lustig. Und lustig muß der Deutsche sowieso üben.
Zu den unwahrscheinlichen Toren bzw. Schüssen von Lahm und Frings siehe auch: "Tamgeist/Blitzkrieg Verschwörung".

"Beim Fußball der Linken spielen wir nicht einzig und allein, um zu gewinnen, sondern um besser zu werden, um Freude zu empfinden, um ein Fest zu erleben, um als Menschen zu wachsen. Beim Fußball der Rechten ist der Spieler ein Werkzeug für den Sieg bzw. den Tabellenplatz."

Cesar Luis Menotti